REINER SCT cyberJack® e-com


cyberJack® pinpad

Der cyberJack® e-com des deutschen Herstellers REINER SCT ist ein stehender CCID-konformer Kartenleser mit USB-Anschluss für den Desktopeinsatz. Der Leser verfügt über ein numerisches Tastenfeld, ein darüber liegendes zweizeiliges LC-Display, ein fest montiertes USB-Kabel und hat an der oberen Front zwei Stauts-LEDs. Der Karteneinschub liegt gut erreichbar dahinter. Das Gerät entspricht der Sicherheits-Klasse 3. Dem Lieferumfang liegt ein Anleitungsheft, eine Treiber-CD für Windows und einen Adapter für Karten der Größe ID-000 (GSM- / SIM-Karten) bei. Der Hersteller bietet auf seiner Supportseite aktuelle Treiber für Mac OS X zum Download an.

Der Download und die Installation des Treiber gestaltete sich wie erwartet problemlos. Da es sich bei dem cyberJack® e-com um einen CCID-kompatiblen Leser handelt, ist dieser sofort nach dem Einstecken in einen freien USB-Port betriebsbereit. Dies zeigt er durch die Anzeige einiger Statusinformationen im LC-Display, und das leuchten und blinken der Betriebs-LEDs an. Da Mac OS X 10.4 jedoch keine Unterstützung für die Pinpads oder Displays von Kartenlesern der Klasse 2 oder 3 bietet, ist für dessen Benutzung die Installation des Treibers erforderlich.

Sobald eine Chipkarte eingesteckt und mit Spannung versorgt wird, wird dies durch das kontinuierliche Leuchten der grünen Karten-LED angezeigt. Die Prüfung mit dem kostenlosen Kartenleser-Dienstprogramm Creck unter Mac OS X 10.6 und 10.8 waren alle erfolgreich, wie dieses beispielhafte Protokoll belegt.

 --- Test gestartet: Dienstag, 18. August 2012 14:50:06 Deutschland ---  
 + Geräteliste: 2 Gerät(e) verfügbar 
 + Prüfe: REINER SCT cyberJack ecom_a 00 00
 + Returncode der Karte: 90 00 
 Test beendet.

Auch weiterführende Prüfungen und Untersuchungen mit OpenSource-Werkzeugen wie pcsc_scan und opensc-tool, oder dem Shareware-Tool SmartCard Lab verliefen erfolgreich. Der Leser unterstützte bei mir intelligente Chipkarten (GSM / SIM, HBCI und Geldkarte) mit den asyncronen Protokollen T=0 und T=1. Und auch die Versuche mit Speicher-Chipkarten (Mitgliedsausweise, Krankenversicherungskarte), welche die syncronen Protokolle I2C, 2-wire oder 3-wire verwenden, funktionierten ausgezeichnet.

Die Gestaltung des Gerätes wirkt etwas altbacken; gerade im direkten Vergleich mit anderen Kartenterminals. Zu weilen störte das Vorne zur Seite herausgeführte Anschlusskabel, und der unpräzise Druckpunkt der Tasten.

Verweise

Kategorie
Hardware

Zuletzt geändert am 21.08.2012 18:35 Uhr (6.379 Besuche)

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