Beschreibung

Gilbert Amelio war in den späten 90er-Jahren für das Clone-Geschäfts von Apple verantwortlich.

Damals wurden an Hardwarehersteller und Distributoren wie z.B. Gravis Lizenzen verteilt, die dann in Eigenregie MacOS-kompatible Hardware bauen konnten. Der so entstandene Mac-Clone ist also eine fast identische Kopie des Originals, auf dem das Original (teilweise auch leicht modifizierte) Betriebssystem läuft.

Sinn der Aktion war der Versuch den Apple-Consumer-Markt zu vergrößern, was nicht gelang, da die Clone-Hersteller schnell merkten, dass Sie im Highendbereich mehr Geld verdienen konnten und so Apple das Wasser abgruben.

Mit der Rückkehr von Steven Jobs war dann Schluss mit den Clones. Jobs waren die Clone immer ein Dorn im Auge und er suchte nach einer Möglichkeit die Lizenzen auslaufen zu lassen. Man stellte fest, dass nur Betriebssystemversionen bis 7.x lizensiert waren, deshalb brachte Apple Mac OS 8.0 für das sie keine Lizenzen mehr vergaben und drängte so die Clonehersteller aus dem Markt (Die Kunden hätten sich eine Vollversion von Mac OS 8 kaufen müssen). Viele hatten große Verluste hinzunehmen und zogen sich frustriert zurück.

Clone-Hersteller

  • Erster Clone-Hersteller war 1995 die Firma Power Computing, die Rechner mit den Namen Power, PowerBase, PowerCenter, PowerCurve, PowerTower und PowerWave auf den Markt brachten.
  • UMAX (SuperMac bzw. Apus/Centauri/Pulsar)
  • Motorola (StarMax)
  • Gravis (Gravis MT, TT und Gravision Four)
Kategorie
Apple, Hardware, Historisches

Zuletzt geändert am 25.09.2007 18:47 Uhr (1 Besuche)

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