Quartz Extreme verlagert seit Mac OS X 10.2 die Berechnung von Quartz-Routinen auf die Grafikkarte aus. Dies hat gleich zwei Vorteile:

  • Die Grafikkarte übernimmt die Arbeit, für die sie eigentlich gedacht ist.
  • Der Prozessor steht für andere Berechnungen zur Verfügung.

Dazu wird OpenGL herangezogen, indem jedes Fenster als Textur in einer 3D-Szenerie umgewandelt wird, um die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte zu nutzen (Da z.B. eine ATI Rage-128 Karte nicht die dazu nötige variable Texturgröße beherrscht, kann sie auch nicht mit Quarz Extreme verwendet werden.)

Jedes sichtbare Fenster belegt einen Speicherplatz in Abhängigkeit von Fenstergröße und Farbauflösung. Ein Fenster in True Color Auflösung benötigt mehrere Megabytes; bei mehreren Fenstern kommt so recht schnell ein großer Bedarf zustande. Reicht der Speicher der Grafikkarte nicht mehr aus, um alle Fenster zu halten, muss auf den Hauptspeicher ausgelagert werden. Dies ist der Grund, warum QE standardmäßig nur auf 2xAGP Rechnern (schneller Bus zur Grafikkarte) mit mindestens 16MB VRAM arbeitet.

Für PCI Rechner existiert ein Hack -> PCI Extreme.

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Zuletzt geändert am 27.11.2006 22:02 Uhr (1 Besuche)

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