Beschreibung

Oberon-2 wurde von Nikolaus Wirth als Nachfolger von Modula-2 und somit auch Pascal entwickelt. Ziel war es, die Sprache weitgehend zu vereinfachen und von überflüssigem Ballast zu befreien. Oberon-2 ist strenggenommen beides: Eine Programmiersprache und ein Betriebssystem. Daher ist in den reinen Oberon-Versionen die Benutzerführung für Macintosh-Benutzer etwas ungewohnt. Oberon-2 gibt es in diversen Dialekten auch für andere Unixe und Windows.

BlackBox (Component Pascal) ist ein kommerzielles FrameWork, das für private Anwender und Bildungseinrichtungen kostenlos ist und irgendwann mal als OpenSource deklariert worden ist. Die Mac OS Version, wird jedoch seit 10.2 nicht mehr weiterentwickelt.

Oberon S3 ist die »offizielle« Version der ETH Zürich und Oberon V4 eine Straight-Forward-Implementierung der Universität Linz. Wenn man sich an die etwas ungewöhnliche Benutzeroberfläche gewöhnt hat, ist es ein wundervolles System, um schnell ein paar Algorithmen zu testen oder kleine »Write And Run Once-«Programme zu entwickeln. Sie ist durch ihren didaktischen Aufbau auch zum Lernen der Objektorientierten Programmierung (OOP) bestens geeignet.

Als Nachfolger zu Modula-2 konkurriert auch Modula-3.

Literatur

  • Martin Reiser, Niklaus Wirth: Programmieren in Oberon. Das neue Pascal, Bonn (Addison-Wesley) 1994
  • Hanspeter Mössenböck: Objektorientierte Programmierung in Oberon-2, Berlin (Springer) 2. Auflage 1994
  • Martin Reiser: The Oberon System. User's Guide and Programmer's Manual, New York (ACM Press) 1991
  • Andre Fischer, Hannes Marais: The Oberon Companion. A Guide to Using and Programming Oberon System 3, Zürich (vdf) 1998

Verweise

Kategorie
Softwareentwicklung

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Zuletzt geändert am 16.11.2009 18:03 Uhr (2 Besuche)

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