Open Directory ist...

  • als Open Directory Project (ODP) ein Begriff und auch bekannt unter der Bezeichnung DMoz (Directory at Mozilla) – eine freie Suchmaschine
  • der Verzeichnis- bzw. Anmeldedienst – die Netzwerkauthentifizierungstechnik in Mac OS X, die auf LDAP basiert und nachfolgend behandelt wird

Beschreibung

In einem Netzwerk ist es von Vorteil, die Verwaltung von Computern und Benutzern zentralisiert vorzunehmen. Dies spart viel Zeit, vermeidet Fehler und hilft effektiv die Administrationsarbeit von Systemadministratoren zu minimieren. Dazu hat Apple Open Directory in das Betriebssystem implementiert, das in der Vernetzung von Computer unter Mac OS X, vor allem aber Mac OS X Server eine große Rolle spielt.

Open Directory ist eine LDAP basierende Implementierung von Apple. Open Directory basiert auf OpenLDAP und kann optional mit der integrierten Identifikationsüberprüfung Kerberos KDC (Key Distribution Center) gesichert werden. Eine zuverlässige und skalierbare Architektur für Verzeichnisdienste, die vollständig auf offenen Standards basiert. Open Directory ist zudem mit integrierten PDC-Diensten ausgestattet, die Samba nutzen, um Anmeldungs- und Identifizierungsdienste, Roaming Profiles und private Netzwerkverzeichnisse für Windows Arbeitsgruppen bereitzustellen.

Open Directory kann über mehrere Netzwerkserver repliziert werden. Skalierbarkeit und Serververfügbarkeit können so gesteigert werden.

Open Directory kommuniziert mit Macintosh, Windows und Unix basierten Computern, sowie LDAP-Servern. Es kann mit Microsofts Active Directory und Novells eDirectory interagieren.

Open Directory umfasst die Open-Source-Datenbank Berkeley DB.

Historisches

  • 2002 hat Apple im Rahmen von Darwin Open Directory als Open Source zur Verfügung gestellt

Verweise

Kategorie
Apple, Betriebssystem, Server

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Zuletzt geändert am 12.05.2007 08:51 Uhr von Walljet (1 Besuche)

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