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Testbericht

Dieses, auf Tintenstrahltechnik basierende, Lexmark-Gerät kann Scannen, Drucken, Faxen und Kopieren. Alles in einem Gerät.

Aufmerksam wurde ich auf das 229 EUR-Gerät, da Lexmark in einer 50% Cashback-Aktion für Gewerbekunden verspricht, sich zu 50% an dem Preis zu beteiligen. Ein All-In-One Gerät für ca. 100 EUR. Kann das was sein?

Der Aufbau und Anschluss des Gerätes ging schon einmal problemlos von der Hand. Nach ca. einer halben Stunde war das Gerät ausgepackt, mit Papier und Tinte gefüllt, angeschlossen und konfiguriert. In schöner blauer Beleuchtung, wartet es nun auf seinen ersten Einsatz.

Das Gerät ist für den Einsatz unter Windows und MacOSX konzipiert. Der Installer bietet ein ca. 55MB großen Treiberprogramm, das sich Lexmark Multifunktionscenter nennt, als Druckertreiber an. Es werden ca. 11 Einzelprogramme, die für unterschiedliche Aufgaben gedacht sind installiert. Classic wird nicht unterstützt.

Ist der Treiber erst einmal installiert, hilft er das Fax zu konfigurieren, den Drucker einzurichten und eine Testseite zu drucken. Dies ist nicht die übliche "Ich knall das ganze Blatt voll und verschwende Tinte Seite", sondern eine kleine Grafik in der Mitte einer A4-Seite, die auf Normalpapier schon richtig schick aussieht und in ein paar Sekunden gedruckt ist.

Im Übrigen funktioniert das Gerät aber auch ohne Computer.

Drucken

Nächster Test ist der Ausdruck dieser Apfelwiki-Seite in Safari und das entspricht etwa einer dreiviertel A4-Seite. Dieses Seite wird in etwa 20 Sekunden auf Normalpapier in normaler Qualitätseinstellung gedruckt. Das Ergebnis ist gut, vor allem der Text fällt als sehr scharf und perfekt lesbar positiv auf. Innerhalb der Druckerdialoge sind übrigens umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich vornehmbar. Kurz: Auf den ersten Blick scheint die Integration in MacOSX gelungen.

Scannen

Das Lexmark 7100 Series Center im Programmordner übernimmt die Scanner- und Kopierersteuerung. Hat man von der mitgelieferten CD die Treiber installiert, stösst man im Extras-Ordner auf ABBYY FineReader 5 Sprint, eine Software die für die OCR-Schrifterkennung zuständig ist. Leider liegt die Software nicht in einer Vollversion bei und übergibt den Text (wieder diese Apfelwiki-Seite) nur an ein anderes Programm, z.B. TextEdit. Das Ergebnis kann nach all den Jahren OCR als bescheiden definiert werden.

Das Scannen von Bildern macht da schon mehr Spaß und geht einfach und schnell von der Hand.

Kopieren

Das Kopieren ist natürlich nichts weiter als ein Einscannen (mit vielen Optionen) und dem anschliessenden Ausdruck der Seite. Dies nimmt bei einer A4-Seite, im Gegensatz zu einem normalen Kopiergerät, ein bisschen mehr Zeit in Anspruch. Eine komplette Seite wird in ca. 1 Minute reproduziert und ist als Kopie zu gebrauchen. "Uni-Vielkopierer" dürften bei dieser Methode allerdings durchdrehen ;-) Kleiner Texnjaksdhausdhoqduqet

Faxen

Da kommt Freude auf: Drucken -> PDF faxen -> rasend schnell mittels Spotlight die Adresse aus dem Adressbuch geholt -> und weg ist das Fax. Den Hauptanschaffungszweck erfüllt das Gerät schon einmal mit einem -> Sehr gut! Faxe werden übrigens auch bei ausgeschaltetem Computer empfangen. Allerdings ausgepasst mit internationalisierten Rufnummern +49221..., die werden mitten in der Nacht in eine andere Stadt geschickt ;-)

Der Faxempfang war schon etwas komplizierter zu konfigurieren, das allerdings an der OpenCom 36 Telefonanlage von TKR lag, die erst einmal entstaubt werden musste. Probleme gibt es hier mit den Leitungen, wenn man über den analogen Port 11 in die Telefonanlage geht. Bei Port 12, inklusive Deaktivierung der ungewünschten MSNs, funktionierte der Empfang über eine bestimmte Nummer dann doch.

Erstes Fazit

Wenn man noch nie mit so einem Gerät zu tun hatte, muss man erst einmal den Spaß-Faktor erwähnen. Hier hat Lexmark eine gute Arbeit geleistet und bisher ist es zu keinen unschönen Effekten gekommen. Alle Funktionen scheinen gut durchdacht und sind auf Anhieb durchführbar. Viele Optionsmöglichkeiten und umfangreiche Menüs, lassen auf einige experimentelle Stunden hoffen. Im Scan- und Kopierbereich wird das Gerät mit Sicherheit keine Profierwartungen erfüllen. Für den normalen Gelegenheitsscanner reicht es aber zu Genüge. Das Druckbild und die Geschwindigkeit des Gerätes machen Spaß. Die Größe ist einem kleinen Homekopiergerät entsprechend und nimmt dementsprechend ein bisschen Platz auf dem Schreibtisch weg. Vorbildlich ist die Integration in MacOSX. Vorne am Gerät ist noch eine PictBridge-Schnittstelle, über die man direkt aus einer Digitalkamera ausdrucken kann. Wer für zu Hause oder im kleinen Büro ein Allzweck-Mac-Gerät haben möchte, scheint nach diesem ersten kurzen Blick mit diesem Gerät gut beraten.

[wird fortgesetzt...]

"'Bonjour"' Leider ist es nach meiner Erfahrung nicht möglich, den Drucker über Bonjour/AP Express zu betreiben. Obwohl die Installation ohne Probleme funktioniert und der Drucker auch ausgewählt werden kann, verweigert der Lexmark letztendlich mit der Fehlermeldung 'Patronen falsch eingesetzt' den Ausdruck. Auch die Installation der neuesten Treibersoftware von Lexmarkt ändert daran nichts.

Verweise

Kategorien
Drucker, Hardware, Scanner, Tests


Zur Diskussion dieser SeiteZuletzt geändert am 23.05.2011 08:53 Uhr von Profiles
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