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ImgPopUpFct('','AppleRemoteDesktopV3.png') Apple Remote Desktop
Hersteller: Apple
Aktuelle Version: 3.3.1
Systemvoraussetzungen: ab Mac OS X 10.2.8 / Universal Binary
Preis: 289 € (für 10 verwaltete Systeme), 479 € (für unbegrenzt viele verwaltete Systeme)
Webseite: http://www.apple.com/de/remotedesktop/ / Client-Download

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Beschreibung

Apple Remote Desktop (ARD) ist eine Software zur Fernsteuerung und Fernwartung von Apple Computern. Die Software wird von Apple entwickelt und kann bis zu 50 Client-Bildschirme gleichzeitig verwalten. Mit ARD kann man von einer zentralen Stelle Software auf die Zielsysteme installieren, einzelne Arbeitsstationen sperren oder z.B. seinen eigenen Desktop anderen Usern zeigen. Dies ist beispielsweise für Schulungen interessant.

Auch andere VNC fähige (Virtual Network Computing) Computer (inkl. Windows-, Linux- oder UNIX-Systeme) können übernommen werden.

Weiterhin können mit den Systemen Textnachrichten oder Dateien ausgetauscht werden, es kann gechattet werden und der Administrator kann von allen Systemen Informationen abrufen und verwalten.

1.  Neu ab Version 3.0, Historie

  • Entfernte Spotlight Suche
  • Dashboard Widget
  • Automator Aktionen
  • Automatische Installation
  • Vorhangmodus
  • Drag & Drop per Fernzugriff
  • Symbole für den Systemstatus
  • Berichte zur Programmverwendung
  • Intelligente Computerlisten
  • Vorlagen für Vorgänge
  • Ein Task-Server kann den Status der Clients von einem entfernten Server aus überwachen
  • Geschwindigkeitsverbesserungen

1.1  Historie

  • Version 3.3 erschien am 20. August 2009
  • Version 3.1 erschien am 16. November 2006

1.2  Abwärtskompatibilität

Client-Rechner, auf denen Apple Remote Desktop 2 installiert ist, können weiterhin ferngesteuert werden. Dazu wird man automatisch zur Aktualisierung der Clients auf diesen Rechnern geführt. Aktualisiert man die Clients nicht, ist nur die Steuerung mit ARD 2 möglich.

2.  Funktionstest

Bei einem Test der Software war es möglich Rechner, die mit DSL an unterschiedlichen Standorten mit dem Internet verbunden waren und per DynDNS eine dynamische IP-Adresse zugewiesen bekamen, problemlos zu verwalten. Dazu ist eine spezielle DynDNS-Konfiguration im Router oder auf dem Rechner selbst nötig. Außerdem müssen die fernzuwartenden Rechner vorher mit der ARD-Clientsoftware bestückt werden. Zumindest OS X 10.4 Tiger enthält die Client-Komponente serienmäßig. Die Upstream-Geschwindigkeit der DSL-Leitung ist dabei für die Arbeits-Geschwindigkeit entscheidend. Mit einer normalen 128-kBit-Leitung ist allenfalls ein Schwarzweiss-Remote flüssig möglich.

3.  Die andere Seite sehen

  • Möchte man einen Rechner wie oben beschrieben über das Internet erreichen, müssen auf dem Router des Empfängers die Ports von ARD an den fernzusteuernden Rechner durchgereicht werden:

ImgPopUpFct('','Shot_TriggeringARD.png')

Hier am Beispiel eines Netgear-Routers legt man einfach einen neuen Dienstnamen an und gibt die Ports an den angeschlossenen Rechner weiter. Problematisch wird die Sache, wenn hinter dem Router mehrere Rechner mit ARD hängen. In diesem Falle stellt man die IP-Adresse dauernd um – ein Parallelbetrieb scheint in der aktuellen ARD Version nicht möglich zu sein.

  • Sieht man die fernzuwartenden Rechner auf einmal nicht mehr, kann dies zum Beispiel an einer störrischen oder neu konfigurierten Firewall liegen. Allerdings gibt es auch ein ganz banales Problem. Hat man einmal eine Konfiguration über DynDNS aufgebaut die läuft, sollte man keinesfall auf der DynDNS-Homepage seine Zugangsdaten ändern! In diesem Falle müssen zuerst alle Router umkonfiguriert werden oder diese sind fortan nicht mehr zu erreichen, da sie sich über das alte Passwort einzuwählen versuchen.

4.  Verpackung, Lieferumfang

Wie alle neueren Software-Produkte wird Apple Remote Desktop 3 in einer kleinen, quadratischen Verpackung geliefert. Die Gläser des Fernglas auf der Verpackung sind mit einer partiellen UV-Lackierung ähnlich eines Hologramms lackiert. Neben der CD-ROM, auf der sich die Anwendung und ein Extra namens PackageMaker befindet, befindet sich die Seriennummer, ein Booklet (Service, Support und Training durch Apple Experten), ein Software-Coupon und die Lizenzbedingungen. Das elektronische Handbuch befindet sich auf der CD.

5.  Verweise

  • Deep Freeze Mac ARD ist eine professionelle Ergänzung für große Firmennetzwerke. Die Software der Firma Faronics vereinfacht das Administrieren von Client. Sie lässt z.B. Änderungen an der Konfiguration eines Users zu, diese sind allerdings nur temporär gültig. Diese Technik in Deep Freeze Mac nennt der Hersteller Reboot-to-Restore.
  • ARD Report stellt die sog. Concurrency-Reports von ARD übersichtlicher dar
Kategorien
Apple, Dienstprogramme, Internet, Netzwerk, Fernwartung

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Zuletzt geändert am 07.06.2010 17:14 Uhr (3 Besuche)

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