Beschreibung

EXE bzw. exe steht für executable, also ausführbar. EXE ist die Standardendung für ausführbare Dateien der DOS- und Windowsplattform. In den meisten Fällen handelt es sich um Programme die sich unter MacOS nicht direkt starten lassen. Um ein solches Windows Programm am Mac auszuführen Bedarf es einer Emulation wie Virtual PC.

In einigen Fällen ist eine EXE-Datei aber auch nur ein gepacktes Archiv, das mit einem entsprechenden Packprogramm wie z.B. WinZip unter Windows als selbstextrahierendes Archiv angelegt wurde. Da es unabhängig von anderen Programmen startfähig ist trägt es richtigerweise die Endung EXE.

Allerdings kommt man auch am Mac leicht an den Inhalt solcher selbstextrahierenden ZIP-Archive. Die Datei lässt sich nämlich problemlos mit dem StuffIt Expander öfffnen. Dazu genügt eine Auswahl im Kontextmenü zur Datei unter "Öffnen mit", oder entsprechenden Kontextmenüerweiterungen falls StuffIt Deluxe installiert ist.

Das Equivalent auf dem Mac wäre z.B. die Endung app für Packages. Reine UNIX-Anwendungen, die man z.B. über das Terminal starten kann, verfügen in der Regel nicht über eine Endung, sondern haben ein spezielles Recht, was die Datei für einen User, eine Gruppe oder alle ausführbar macht. Wer möchte kann natürlich auch eine UNIX-Datei befehl.exe nennen und ausführbar machen. Relevant für das System ist aber nur das Recht, nicht die Endung.

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Zuletzt geändert am 18.05.2006 18:00 Uhr von Ske (1 Besuche)

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