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Beschreibung

Intel ist der weltweit größte Hersteller von CPUs, er beliefert neuerdings auch Apple. Der Umstieg auf die neue Plattform erfolgte jedoch Schritt für Schritt. Seit Mitte August 2006 sind Apple Computer ausschließlich mit Prozessoren von Intel erhältlich. Der offizielle Start erfolgte mit dem Chip Yonah, einem mobilen Doppelkern-Prozessor für PowerBooks.

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  1.   1.  Umstieg von PowerPC zu Intel
  2.   2.  TPM der Hardware-Dongle
  3.   3.  Hintergrund
  4.   4.  Prozessoren
  5.   5.  Verweise

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1.  Umstieg von PowerPC zu Intel

2.  TPM der Hardware-Dongle

TPM (Trusted Platform Modul) ist ein Hardware-Dongle (Chip), der auf der Hauptplatine (motherboard) fest installiert in das Computer-System eingebunden ist. Dieser Chip erlaubt eine relativ sichere Authentifizierung des Nutzers und erkennt jegliche Manipulation des Systems (siehe Verweise). Momentan veröffentlichte Pläne zeigen TPM-Module in verschiedenen Teilen des Systems. Der Theorie nach wird vom sog. "Fritz"-Chip über ein Public-Key-Verfahren ein Schlüssel aus verschiedenen Hardware-Komponenten erstellt, der anschließend eine direkte Entschlüsselung von Daten im Prozessor vornehmen kann. Wenn also beispielsweise eine geschützte m4p-Musikdatei - wie sie vom iTunesMusicStore genutzt wird - abgespielt werden soll, wird diese Datei durch das Public-Key-Verfahren direkt im Prozessor entschlüsselt. Sollte der Benutzer nicht den richtigen Schlüssel zum Entschlüsseln vom Fritz-Chip erhalten, kann die Datei nicht entschlüsselt und damit angehört werden. Hierdurch wird ein wichtiger Angriffspunkt des aktuellen DRM-Systems von Apple eliminiert, der von verschiedenen Programmen wie iOpener ausgenutzt wurde. iOpener liest den Schlüssel für eine m4p-Datei aus dem Hauptspeicher von iTunes und legt die damit entschlüsselte m4a-Datei auf der Festplatte ab. Da jedoch das TPM-System ein eigenes Speichermodul im Prozessor besitzt, ist es theoretisch nicht mehr möglich, den Schlüssel von einem Programm auslesen zu lassen. Über ähnliche Prozesse können auch Programme authentifiziert werden, so dass es theoretisch möglich wäre, ohne das Wissen und damit dem möglichen Eingreifen des Nutzers Programme auf dem System zu installieren.

Dieses Modul ist sehr umstritten, da es dem Hersteller (z.B. Intel) hierdurch theoretisch volle Kontrolle über das Computer-System des Nutzers gibt. Bisher fühlten sich Mac-User gefeit gegen derartige technische Einschränkungen der Nutzerfreiheit, da es vor allem die PC-Industrie war - allen voran Microsoft - die derartige Interessen forcierten. Es zeigte sich, dass das "Trusted Platform Module" tatsächlich auf der Hauptplatine (motherboard) eingebaut wurde.

Seit den sog. Developer-Transition-Kits sind erste Bilder aufgetaucht, die bestätigen, dass in den Mac-Entwickler-PCs mit Intel-Chip TPMs eingebaut sind. Seit kurzem wurde bekannt, dass Apple in einer kommenden MacOS-Version gerade auf diese Chips aktiv seitens des Betriebssytems zugreift.

Es wird vermutet, dass diese Entwicklung der TCPA (Trusted Computing Platform Alliance) möglicherweise ein entscheidender Punkt für den Wechsel von Apple hin zu Intel - und damit einem TPM-System war. Die Film-Industrie forciert eine derartige Autentifizierungsmethode stark und möchte dies als Voraussetzung für den Online-Film-Handel durchsetzen. Hieran scheint Apple im Hinblick auf eine Art iTunesMovieStore ein sehr hohes Interesse zu haben, um im Online-Filmhandel und Video-on-Demand eine entsprechende Vorreiterrolle zu übernehmen - wie bereits zuvor mit dem überaus erfolgreichem iTunesMusicStore-Konzept.

Die Gefahr sehen Kritiker in dem TPM vor allem darin, dass, wenn die Tür zu einer derartigen Kontrolle des Nutzers einmal aufgestoßen ist, die Industrie sukzessiv ihre Interessen durchsetzen kann, ohne daß der User etwas entgegenzusetzen hat, weil er dann schon abhängig ist. Diese Abhängigkeit bzw. Bevormundung des Computer-Besitzers ist einer der größten Kritikpunkte.

In Macs neuerer Bauart sind allerdings keine TPM-Module mehr enthalten.

3.  Hintergrund

Der Umstieg von IBM zu Intel wird immer wieder mit der schlechten Verfügbarkeit der IBM Chips begründet. Microsoft wechselte für die Xbox 360 von Intel zu IBM und wird angeblich bevorzugt beliefert, was ein zusätzlicher Auslöser sein könnte.

Außerdem wurde wurde behauptet, das schon seit Jahren intern bei Apple die Software parallel für Intel basierte Systeme entwickelt, um mögliche Spielräume weit offen zu halten. Die Grundlagen war scheinbar nicht durch einen strategische Entscheidung "von oben" gelegt, sondern es startete Skunkwork-Projekt [1].

4.  Prozessoren

5.  Verweise

Kategorie
Betriebssystem, Hardwarehersteller, Intel, Prozessoren

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Zuletzt geändert am 10.06.2012 11:36 Uhr von Schlaefer (1 Besuche)

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