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Parallels

Aktuelle Version: 5.0 (Build 5.0.9220)
Hersteller: Parallels
Webseite: Homepage Parallels Download Seite (engl.)

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Beschreibung

Die Firma Parallels Holdings Ltd. (bis 2008 auch als SWsoft bekannt) entwickelt mit Parallels Desktop for Mac eine Virtualisierungs-Software für Intel-Macs. Diese Technik, die unter dem Namen Hypervisor bekannt ist, ermöglicht es - anders als eine Emulationsumgebung - , auf einem Mac mehrere Betriebssysteme durch Virtualisierung parallel zu betreiben. Damit lassen sich nahezu alle x86 Betriebssysteme betreiben, darunter Windows, Linux, Solaris, BSD Derivate uvm.

Außerdem gibt es mit Parallels Server for Mac, ein Produkt, mit dem man das Mac-Serverbetriebssystem MacOSX Server virtualisieren kann.

Für jedes Betriebssystem wird ein eigener Computer, inkl. Hardware, eine sog. virtuelle Maschine simuliert.

Seit dem 15. Juni 2006 ist die Software nicht mehr im Beta-Stadium, sondern fertig. Nur bis zu diesem Tag gab es die Software zum vergünstigten Preis von 49,99 US-Dollar statt 79,99 Euro. Eine 15-Tage Trial-Version steht zur Verfügung. Der Vertrieb in Deutschland wird von ASH übernommen.

Inhalt (hide)

  1.   1.  Technik
  2.   2.  Alternativen
  3.   3.  Risiken
  4.   4.  Programm-Logos, im Laufe der Zeit
  5.   5.  Tipps und Tricks
  6.   6.  Verweise

1.  Technik

Parallels arbeitet mit Intels VT-Technik, die im Prozessor aller Intel-Macs implementiert ist und als Hardware-Hilfe für die Virtualisierung dient. Da diese Lösung gleich im Chip eingebaut ist und nicht emuliert werden muss, erreicht man fast native Geschwindigkeit und eine hohe Stabilität. Das bedeutet, dass das Betriebssystem nahezu so schnell und sicher wie auf einem original Computer läuft. Treiber (z.B. für die Grafikkarte) werden allerdings nach wie vor noch emuliert.

2.  Alternativen

  • Wer mehrere Betriebssysteme nicht parallel betreiben möchte und einfach nur zwischen Windows und Mac OS X wechseln will, ist mit Boot Camp unter Umständen besser beraten, da dieses Betriebssystembestandteil ist. Parallels kann inzwischen aber auch mit Boot Camp-Partitionen umgehen und somit als Ergänzung verstanden werden. Allerdings hat das Wechseln zwischen Parallels und Boot Camp den Nachteil, dass nach jedem Wechsel eine Hardwareerkennung erforderlich ist, da Parallels' virtuelle Hardware nicht der realen Hardware des Macs entspricht. Beim ersten Wechsel ist deshalb auch die Installation neuer Treiber erforderlich.
  • Darwine und Alky ist auch ein Blick wert
  • VirtualBox ist eine kostenfrei erhältliche Virtualisierungslösung.
  • VMware Fusion ist ein kostenpflichtiges Programm der Firma VMware Inc.

3.  Risiken

Als Windows-Neuling ist zu bedenken, dass man die vermeintlich sichere Umgebung seines Mac verlässt und insbesonderen Viren, Spyware und anderen Angriffsversuchen ausgesetzt ist. Daher empfiehlt sich sofort nach der Windows-Installation die Installation einer Firewall und eines Virenscanners. Wie immer gilt dabei, dass man sich nicht blind auf solche Systeme verlassen kann und dieser Schutz besser ist als keiner:

  • Wer eine Firewall benötigt kann auf Ashampoo oder Comodo zurückgreifen. Die Schutzwirkung einer Personal Firewall ist allerdings umstritten.
  • Antivir freier Virenscanner für Privatanwender
  • AVG AntiVirus Free ist ein freier Virenscanner, der allerdings mit Version 4.0 nicht mehr benötigt wird, da Parallels eine Kaspersky Anti-Virenlösung mitbringt.
  • Ein gutes und freies Datenrettungstool ist Recuva. Bei dieser Thematik ist zu beachten, dass es viele Datenrettungstools auf dem PC-Markt gibt, die per Abo oder dubiosen Vertriebsswegen verkauft werden und selten den Versprechungen der Hersteller entsprechen.

4.  Programm-Logos, im Laufe der Zeit

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5.  Tipps und Tricks

  • Unter Umständen wird eine virtuelle Maschine (VM), die unter Parallels 4 noch anstandslos gelaufen ist, nicht mehr unter Parallels 5 booten. Es erscheinen blaue Screens oder der Bootvorgang bleibt stehen. Folgende Vorgehensweise stellt die vermeintliche defekte virtuelle Maschine unter Version 5 wieder her:
    • VM benden
    • In dem Screen, in dem man Windows starten könnte, unten rechts auf die Einstellungen der VM klicken
    • Die unterstützten Prozessoren (2 oder 4 je nach Mac) auf 1 Prozessor reduzieren
    • ImgPopUpFct('','prozessorscreen.png')
    • Anschliessend kann man Windows starten und dieses sollte starten
    • Dann nach dem Bootvorgang die Parallels Tools aktualisieren und Windows wieder herunter fahren
    • Nun sollte man die vorher reduzierten Prozessoren wieder zuschalten können

6.  Verweise

Kategorie
BetriebssystemEmulationParallelsWindows

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Zuletzt geändert am 20.11.2009 15:04 Uhr von Walljet (1 Besuche)

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