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BootCamp

Aktuelle Version: 3.1
Hersteller: Apple
Webseiten: Leopard Boot Camp Seite bei Apple (DE)

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Beschreibung

Apples Boot Camp ist ein Dienstprogramm, das es ermöglicht, Windows XP (mit Service Pack 2) und Vista auf Intel-Macs laufen zu lassen. Dabei unterstützt Boot Camp die Installation durch die Partitionierung der internen Festplatte (ohne die OS X Partition zu löschen) und erstellt eine Windows-Treiber-CD. Boot Camp ist Bestandteil von Mac OS X 10.5 Leopard. Vor dem Erscheinen von Leopard lag es in einer Beta-Version vor. Die erste Public Beta war 83 MB groß, Version 1.1.1 bereits 186 MB, Version 1.2 jedoch nur 138 MB. Die Lizenzen für die Beta-Versionen 1.2 oder früher liefen bereits am 30. September aus. Version 1.4 war die letzte Beta-Version und lief mit dem Erscheinen von Leopard aus.

Genau genommen ist Boot Camp eine Partitionierungssoftware von Apple, mit der man die Festplatte eines Intel-Macs so partitionieren kann, damit Windows und Mac OS X dual bootet.

1.  Alternativen

  • Da man mit einer Boot Camp-Installation nicht in der Lage ist Betriebssysteme parallel zu betreiben, sondern per Dual-Boot zur Verfügung zu stellen, würde sich für einen Parallelbetrieb die kommerzielle Virtualisierungssoftware Parallels oder VMware Fusion anbieten. Parallels kann auch mit Boot Camp-Partitionen umgehen.
  • Darwine und Alky sind auch ein Blick wert
  • Ebenfalls empfehlenswert ist auch http://www.virtualbox.org/
  • Einige, die auf unserer Emulations-Seite aufgeführt sind

2.  Risiken

Als Windows-Neuling ist zu bedenken, dass man die vermeintlich sichere Umgebung seines Mac verlässt und insbesonderen Viren, Spyware und anderen Angriffsversuchen ausgesetzt ist. Daher empfiehlt sich sofort nach der Windows-Installation die Installation einer Firewall und eines Virenscanners:

  • Wer eine Firewall benötigt kann auf Ashampoo oder Comodo zurückgreifen
  • AVG AntiVirus Free ist ein freier Virenscanner
  • Ein gutes und freies Datenrettungstool ist Recuva. Bei dieser Thematik ist zu beachten, dass es viele Datenrettungstools auf dem PC-Markt gibt, die per Abo oder dubiosen Vertriebsswegen verkauft werden und selten den Versprechungen der Hersteller entsprechen.

3.  Installation

  • Zuerst startet man unter Programme/Dienstprogramme den Boot-Camp Assistenten. Keinesfalls startet man den Mac und bootet von der Windows-Installations-Disk, ohne dass man vorher den Assistenten bemüht hat! Durch eine von Windows vorgeschlagene Löschung einer vermeintlich nicht initialisierten Festplatte, zerstört man seine Mac OS X Installation.
  • Der Assistent legt im laufenden Betrieb eine Partition für Windows an, dessen Größe man bestimmen darf, die aber maximal 32 GB sein muss, wenn man später von Mac OS X darauf zugreifen möchte.
  • Jetzt fordert der Assistent auf eine Windows-Installations-CD einzulegen (XP Home oder Professional, mit Service Pack 2 oder neuer oder Vista Home Basic, Home Premium, Business oder Ultimate) je 32-Bit-Versionen. Der Rechner startet neu und es dauert eine längere Zeit bis Treiber von der Windows-CD geladen wurden und ein blauer, schmuckloser Bildschirm auf die Eingabe der EINGABETASTE wartet (Return-Taste). Mit F8 stimmt man einem Lizenztext zu.
  • Achtung: Keinesfalls nun Partitionen anlegen oder sonstwie herumfummeln! Einfach nur C: Partition3 <BOOTCAMP> [FAT32] als Installations-Partition für Windows XP und Disk 0 Partition 3 BOOTCAMP für Vista auswählen.
  • Nun muss(!) die Partition formatiert werden. Dazu wählt man NTFS oder FAT (Schnell oder langsam), aber man wählt auf keinen Fall nichts (letzter Punkt) aus.
    • NTFS – Höhere Zuverlässigkeit und Sicherheit. Dateien können bei gestartetem Mac OS X nicht auf dem Windows-Volume gesichert werden.
    • FAT – Dateien können bei gestartetem Mac OS X auf dem Windows-Volume gesichert werden, sofern die Partition wie oben beschrieben maximal 32 GB groß ist.
  • Warten, bis alle Dateien in den Windows-Installationsordner kopiert sind. Den Hinweis auf die Diskette ignorieren :-)
  • Der Rechner startet neu mit Windows. Warten. Keine Taste drücken. Der Installationsprozess dauert 45 Minuten und länger. Zwischendurch wird man mal nach seiner Seriennummer gefragt und kann einige Einstellungen vornehmen. Danach startet der Rechner noch einmal.
  • Wenn Windows gestartet ist, öffnet man den sog. Arbeitsplatz und wirft die Installations-CD heraus. Nach der Installation wird die original Leopard Installations-DVD/CD benötigt, von der weitere Treiber und Software händisch installiert werden müssen. Diese legt man nun ein. Das Boot Camp-Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Es werden Treiber für iSight, Bluetooth, Grafikkarte etc. installiert. Danach muss der Rechner noch einmal neu gestartet werden.
  • Man installiert nun am Besten einen Virenscanner (s.o.), stellt die Bildschirmauflösung auf die maximal verfügbare Größe und spielt etwas herum.
  • Zur Auswahl des Betriebssystems hält man beim Neustart die ALT-Taste gedrückt.

4.  Zahlen

  • Am 18. Oktober 2006 gab Apple den Download von über eine Million Kopien von Boot Camp bekannt

5.  BootCamp Treiber unter Windows

BootCamp-Treiber

6.  Windows 7 auf MacBook Air (Boot Camp) installieren

OK, wer z.B. aus geschäftlichen Gründen eine Windows-Umgebung braucht, verdient zunächst einmal unser Mitleid. Hier ist die Anleitung:

1. Windows 7-Software muß in eine ISO-Datei umgewandelt werden. 2. Auf boot-fähiges Medium brennen.

Zu 1: - Festplatten-Dienstprogramm öffnen - "ABLAGE" / "NEU" / "Image von Superdrive" wählen. - Als Image-Format: "DVD/CD-Master’ wählen, keine Verschlüsselung und dann auf Desktop speichern. Dauert 5 Min.

7.  Verweise

Kategorien
Apple, Leopard, Systemprogramme, Windows

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Zuletzt geändert am 08.12.2011 19:53 Uhr von Falkenberg (1 Besuche)

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