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Turbo Station TS-209 (Pro)

Firmwareversion: 1.1.4
Build: 1207T
Hersteller: QNAP
Webseite: http://www.qnap.com/

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Beschreibung

Die TS-209 Turbo Station von QNAP ist ein NAS-Server (Network Attached Storage). In der Pro-Version besitzt sie zusätzlich einen Active Directory Server (ADS) und NFS Unterstützung. Der NAS-Server wird an das lokale Netzwerk angeschlossen und stellt Massenspeichereinheiten, in diesem Falle zwei im laufenden Betrieb auswechselbare Festplatten zur Verfügung. Dieser Server hat den Ruf leicht installierbar und mit umfangreichen Funktionen ausgestattet zu sein. Die Installation ist simpel, der Server wird an einen Router oder einen Mac mittels eines Netzwerkkabels und am Stromnetz angeschlossen. Anschliessend soll man eine Software names MacWizard von einer beiliegenden CD installieren, die nicht gelesen werden kann und sich nur an einem PC öffnen lässt. Hat man MacWizard (Quick Install Wizard) dann aber gestartet und das relativ kurze Netzwerkkabel durch ein längeres ersetzt, findet die Software den Server, mit der Bezeichnung NASAC406F, umgehend im lokalen Netzwerk.

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  1.   1.  Ersteinrichtung
  2.   2.  Dienste
  3.   3.  Technische Daten
  4.   4.  Verweise

1.  Ersteinrichtung

Als erstes wird man gebeten einen Benutzernamen (Standard: admin) und ein Passwort (ebenfalls: admin) einzugeben. Dann vergibt man einen neuen Servernamen, Passwort, Zeit, Netzwerkadresse und DNS-Server, RAID-Status und eine Firmware (wird mitgeliefert). Danach werden die Festplatten, in diesem Fall zweimal 1 TB-Platten, initialisisiert, die Software aufgespielt und der Server neugestartet. Dieser Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch, hier ca. 15 Minuten und wird jäh mit einer Meldung unterbrochen, dass der Server nicht mehr erreichbar sei und man das Netzwerkkabel überprüfen solle. Anschliessend reagiert der Quick Install Wizard nur noch sehr langsam.

Nach Abbruch des Wizards und vorsorglichen Kopieren der firmware.img auf den Schreibtisch des Computers, findet sich ein halb installierter Server vor. Allerdings funktioniert nach einer erneuten Teil-Installation, unter Auswahl der Firmware vom Schreibtisch, die Installation und der Neustart des Servers, begleitet von einigen Pieptönen des Servers.

Die Turbo Station steht anschliessend unter der konfigurierten IP-Adresse via Browser zur Verfügung. Dabei wird empfohlen stets Firefox zu verwenden, da Safari nicht laufen soll, was in einem ersten Test jedoch nicht bestätigt werden kann. Praktisch ist der Zugriff auf den Server, mit einer mehrsprachigen (auch deutschen) Oberfläche und die Option per SSL auf den Server zuzugreifen.

Nach einigen Teststunden fielen die ersten Probleme auf. So war der Server nicht im Apple-Netzwerk sichtbar, jedoch konnte man mit der IP darauf zugreifen. Das Hochladen eines individuellen Logos funktionierte, dieses wurde jedoch nirgendwo angezeigt. Der Server wurde mit der Firmware 1.1.1 ausgeliefert und nach Aktualisierung auf die aktuelle Version, was problemlos über das Browserkonfiguration nach Download der .img-Datei funktionierte, waren diese Probleme verschwunden.

2.  Dienste

Der Server ist für acht verschiedene Aufgaben einsetzbar:

  • Multimediastation
    • Einsatz als iTunes Server
      • Dazu spielt man per FTP die gewünschten Musikdaten in den Ordner Qmultimedia. Die Musik darf sich auch in Unterordnern befinden, die dann allerdings nicht über die Weboberfläche der Turbo Station angezeigt werden, was iTunes nicht weiter stört. Vorher muss allerdings in der Serverkonfiguration unter Multimedia Station der iTunesService aktiviert werden.
    • Unterstützt UPnP/DLNA
  • Downloadstation
    • BitTorrent-Download, mit DHT-Unterstützug
  • Spiegel-Server
    • Einsetzbar als RAID1-System
  • Fernkopierung
    • Archiv-Notwiederherstellung
  • Webserver, inkl. PHP und MySQL
  • Printserver, mit Netzwerkdruckerfreigaben
  • Dateiserver, für die Datenverwaltung per FTP
  • Backupserver, für Sicherungskonzepte mit angeschlossenen Client-Computern

3.  Technische Daten

Die Turbo Station besitzt eine 500 MHz CPU, 128 MB Hauptspeicher und ein 8MB Flash-Speichermodul, einen Gigabit-LAN-Port, 3 USB2.0 Anschlüsse und ist für die Betriebssysteme Mac OS X, Linux und Windows einsetzbar. Auf dem Gerät selber arbeitet wohl ein Embedded Linux-System.

4.  Verweise

Kategorie
Backup, Datensicherung, FTP, Filesharing, Hardware, Hardwarehersteller, ITunes, NAS, Server

Zuletzt geändert am 07.01.2008 17:42 Uhr von Walljet (1 Besuche)

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