Der iPod von Apple gilt als der Walkman des 21. Jahrhunderts und hat seit seinem Erscheinen im Oktober 2001 den Markt für MP3-Player von hinten aufgerollt. Wer es nüchterner mag, dem sei die Definition bei WikipediaDE ans Herz gelegt.
Als Vater oder Erfinder des iPods ist Tony Fadell zu bezeichnen, der von Apple als Hardware-Entwickler verpflichtet wurde und seit dem mit einem eisernen Schweigen zu seiner Aufgabe belegt ist. Vinnie Chieco, ein freier Apple-Texter erfand den Namen iPod. Als er einen Prototypen sah, dachte er an den Film 2001: Odyssee im Weltraum und der Phrase: "Open the pod bay door, Hal!". Apple schützte diesen Namen auch einmal für ein Internet Kiosksystem, das niemals erschien.
In früheren Zeiten – genau genommen 1979 – erfand Kane Kramer einen digitaler Musikabspieler, der IXI genannt wurde und dem iPod-Konzept sehr nahe kam.
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Eine komplette Modellübersicht gibt es unter iPod Modelle. Apple unterscheidet aktuell zwischen folgenden Modellreihen:
Der zentrale Prozessor des iPod wird von PortalPlayer hergestellt, die auch das Referenzdesign für den portablen MP3 Player entwarfen, welcher nach Apples Einstieg zum iPod wurde. PortalPlayer war auch an der Entwicklung des User Interface des iPods beteiligt, an der auch die Firma Pixo mitgearbeitet hat wie es in diesem Artikel zu lesen ist.
Die 1.-3. Generation der iPods nutzt den PortalPlayer PP5002, die Modelle der 4.-5. Generation, der iPod photo sowie iPod mini verwenden den PP5020 Prozessor.
Der Akku des iPod ist fest in das Gerät eingebaut. Dies führte zu Beschwerden, nachdem iPod Akkus vorzeitig den Dienst versagten. Auf Druck der Öffentlichkeit führte Apple ein Akku Austauschprogramm ein. Eine in den USA eingereichte Sammelklage endete damit, dass US Kunden einen 50$ Gutschein bekommen.
Nach Angaben eines Entwickler bereitete die Laufzeit des Akku bei der Entwicklung Probleme, da er zu Beginn nach drei Stunden bereits leer war.
Inzwischen sind Akkus von Drittherstellern verfügbar. Diese bieten teilweise eine höhere Leistung als die ursprünglich verbaute Batterie. Der Einbau ist mit ein wenig Geschick kein Problem. Eine bebilderte Anleitung sowie Videos finden sich hier.
Der iPod wird u.a. in der chinesischen Produktionsstätte der Firma Foxconn hergestellt, die durch schlechte Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter negativ aufgefallen ist.
Die Firma Vcom3d entwickelt ein Gerät auf iPod-Basis, das Vcommunicator® Mobile genannt wird und bei den Truppen im Irak, Afghanistan und im Sudan zum Einsatz kommt. Der Vcommunicator® Mobile kostet etwa 2.000 Dollar und dient als Übersetzungsgerät. Mit der Vcommunicator® Authoring Suite kann der Inhalt auf Wunsch modifiziert und ausgetauscht werden. Zum Beispiel kann so das mitgelieferte kurdische Sprachmodul überarbeitet werden. Möchte man eine beeindruckende Sprachausgabe mit diesem Gerät tätigen, ist es möglich ein Megaphone anzuschliessen. Kleine Filme unterstützen die Kommunikation, in dem z.B. landesübliche Gesten vermittelt werden. Mehr Informationen zu dem Gerät mit erstaunlichen Batterieleistungen, gibt es hier.
Auch der iPod touch kommt zum Einsatz, mit der Software BulletFlight der Firma Knight's Armament können Scharfschützen die Flugbahn von Projektilen berechnen. Die Firma Next Wave Systems entwickelt eine Standortdatenbank, die Informationen über den fotografierten Ort liefert.
Bekanntlich wurden in den europäischen Modellen des iPods und auch des iPod mini die Lautstärke reduziert. Wer sich unbedingt die Ohren kaputt machen will (oder wem z.B. als Klassik-Liebhaber der Dynamikumfang der "gedrosselten" iPods nicht ausreicht), kann mit diesem iPodVolumeBooster wieder "Gas" geben. Auch das Programm GoPod verspricht die Überwindung der Lautstärkenbegrenzung. Im Gegensatz zu anderen diesbezüglichen Tools, die lediglich die Lautstärke der einzelnen Titel "pushen", nimmt "GoPod" dabei direkten Einfluss auf die Firmware und macht aus einem "Euro-iPod" in Bezug auf die Lautstärke einen "US-iPod".
_show_voltage ohne Dateiendung und kopiert sie in die Device Ordner des iPods.
Demo Mode im Festplattenmodus an und legt dort ein Video namens Demo rein. Danach lässt man den iPod am Strom und macht nichts. Zwei Minuten später sollte das Video dann abgespielt werden.
Ein nagelneuer iPod kann an einem PC den Eindruck erwecken er sei kaputt. iTunes für Windows schlägt beim ersten Verbinden vor den angeschlossenen iPod wiederherzustellen. Nach dem Wiederherstellen meldet iTunes erneut den Wiederherstellungswunsch und so geht es dann munter weiter. Musik oder anderen Dinge können augenscheinlich nicht synchronisiert werden, der iPod scheint defekt. Der Grund ist jedoch im Betriebssystem des PCs zu suchen.
Apple liefert den iPod für den PC als Laufwerk F: aus. Gibt es bereits ein Laufwerk F:, weil vielleicht schon viele Netzwerk- oder Wechselvolumen angemeldet sind, kommt iTunes durcheinander. Dann ist es nötig den Laufwerksbuchstaben des iPods zu ändern. Dazu sollte man auf dem Desktop das Symbol Arbeitsplatz mit der "rechten" Maustaste anklicken. Ist das Symbol nicht da kann es in den Windows-Einstellungen unter Anzeige aktiviert werden. Man klickt dann rechts auf Arbeitsplatz/Verwaltung und im anschliessend erscheinenden Dialogfenster auf Datenträgerverwaltung. Anschliessend müsste der iPod mit dem Laufwerk (F:) zu sehen sein. Mit erneutem Rechtsklick auf das Feld mit dem Laufwerksbuchstaben wählt man die Option Laufwerksbuchstaben und -pfad ändern und stellt den iPod auf (H:), (I:) oder sonstwie um. Falls der Buchstaben schon von einem anderen Gerät belegt ist, wählt man einen anderen Buchstaben.
Warum das alles so kompliziert ist, sollte man die Hersteller fragen, das Problem ist jedenfalls gelöst.
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