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| Apple TV Hersteller: Apple Aktuelle Version: 2.4 |
Das Apple TV (Kurzform tv und vormals iTV genannt) ist eine Apple Set-Top-Box (Draufstellgerät). Eine Set-Top-Box erweitert die normalen Fähigkeiten eines Gerätes, in diesem Falle des Fernsehers. Das Apple TV kommt ohne Fernsehempfangsteil und Aufzeichnungsmöglichkeit und sollte im Februar 2007 erscheinen. Ende März 2007 kam diese bei den ersten Bestellern an.
"Apple TV ist wie ein DVD-Player für das 21. Jahrhundert. Du schließt es an Dein Entertainmentsystem wie einen DVD Player an, aber es spielt anstelle von DVDs, die man in einem Laden kauft, digitale Inhalte aus dem Internet ab", sagte Steve Jobs als er das neue Gerät am 9. Januar 2007 zum zweiten Mal vorstellte.
Als Betriebssystem arbeitet unter der Haube eine modifizierte Version von Mac OS X 10.4.7 mit einem User-Interface, das auf FrontRow 2.0 basiert und BackRow genannt wird. Der übliche Finder Desktop ist nicht verfügbar und serienmäßig werden vorerst keine USB Maus oder Tastatur unterstützt, obwohl ein entsprechender Port vorhanden ist. Die Bedienung erfolgt ausschliesslich über die mitgelieferte Fernbedienung. Nach dem Trennen der Stromzufuhr bootet das Apple TV ungefähr eine halbe Minute und startet mit einer beeindruckenden Animation.
Für den Betrieb ist offiziell ein ED- (Enhanced Definition) oder HD-Breitbildfernsehgerät (High Definiton), mit einem HDMI-, DVI- oder Component-Videoanschluss Vorraussetzung. Entsprechende Kabel oder Adapter sind separat zu erwerben.
Eine Unterstützung für YouTube im Juni 2007 wurde bekannt gegeben und startete am 20. Juni 2007. Dazu musste das Gerät aktualisiert werden. Am 15. Januar 2008 wurde das Apple TV Take 2 vorgestellt, eine Software-Erweiterung des Apple TVs um neue Funktionen, die losgelöst von einem Computer funktionieren. So können beispielsweise Filme direkt auf dem Apple TV in DVD- oder HD-Qualität gemietet werden. Die am 15. April 2009 eingeführten Miet- und Kauffilme können nur mit aktueller Apple TV-Firmware angesehen werden, sonst sind diese ohne Ton. Weiterhin wird flickr und die Fotofunktionalität von .Mac unterstützt. Außerdem fungiert die Box nun als AirTunes-Client, den man von iTunes aus ansprechen kann.
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Das Gerät wird ausschliesslich via iTunes synchronisiert.
Das Gerät synchronisiert über den iTS und sonstige in der iTunes bzw. iPhoto Medienbibliothek erfasste Inhalte automatisch auf die eingebaute Festplatte, wo sie dann (auch ohne laufenden Rechner) direkt vom Apple TV auf dem Fernseher bzw. über die Heimkinoton oder Stereoanlage ausgegeben werden können. Dies geht mit einem im Netzwerk verfügbaren Rechner per WLAN ( max. 802.11n) oder Ethernet. Bis zu weitere fünf Rechner dürfen dann per Streaming Daten über das Apple TV abspielen, jedoch nicht darauf speichern. Seit iTunes 7.3 geht das auch mit Fotos.
Das Apple TV ist quasi das stationäre Pendant zum iPod und ermöglicht Apple den Verkauf von HDTV Videomaterial und Fernsehangeboten als on-Demand Lösung. Die neue mit 802.11n ausgerüstete AirPortExtreme Basisstation wurde zeitgleich mit dem Apple TV vorgestellt und sorgt für die schnellen drahtlosen Übertragungswege.
In den einzelnen Kategorien Musik, Musik-Videos, Fernsehsendungen usw. liegen die aktuellsten oder beliebtesten Sendungen aus dem iTS vor und können umgehend in teils sehr guter Qualität angeschaut werden. Allerdings ist das deutsche Angebot immer noch als sehr spärlich zu bezeichnen.
Das Gerät wird mit den üblichen Apple Remote Fernbedienungen bedient oder per iPhone oder iPod touch mit der entsprechenden Remote-App.
Wer eyeTV einsetzt, hat ab Version 2.4 die Möglichkeit die aufgenommenen Sendungen vollautomatisch an Apple TV übertragen zu lassen.
Als Hardware verbaut Apple schon etwas ältere und daher preisgünstige PC-Komponenten, wie beispielsweise
Ein weiterer Grund für die niedrigen System-Spezifikationen dürfte der Stromverbrauch und die Kühlung sein. Das Gerät erzeugt im Betrieb nur etwa 7-10 dB Schalldruck und ist damit praktisch unhörbar leise, wird aber merklich warm an der Oberseite.
Erste Hacks, um die Festplatte auszutauschen und den eingebauten, aber nur zu Diagnosezwecken vorhandenen USB 2.0 Port zu aktivieren, sind bereits aufgetaucht. Es wurde bereits demonstriert, wie sich das Gerät von einem USB Stick booten läßt.
Somit dürfte sich das Gerät prinzipiell auch eignen, um Linux zu booten und alternative Mediacenter-Software zu betreiben. Es ist ebenfalls bereits gelungen, eine Vollversion von Mac OS X Tiger auf dem Gerät laufen zulasen, obgleich dies wegen des knappen Hauptspeichers als wenig sinnvoll erscheint - der Spitzname "Mac Nano" für das Gerät erscheint nun jedoch angemessen.
Das Gerät verfügt über folgende Schnittstellen zur Außenwelt:
Vielleicht werden zukünftige Software-Updates oder spätere Hardwarerevisionen diese Probleme noch entschärfen.
Von Anfang an war das Apple TV eine große Spielwiese für Modifikationen, Hacker und die eine oder andere innoffizielle Erweiterung. So läuft beispielsweise Joost, YouTube und andere Dienste nach einer Modifikation von Gerät und BackRow auf der Maschine. Das AwkwardTV Wiki oder Hackint0sh ist eine gute Ausgangsseite für diese Modifikationen.
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