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ImgPopUpFct('','X-BoxeServer.png') Mac OS X Server (Leopard)
Hersteller: Apple
Aktuelle Version: 10.5.5
Lizenz: APSL, Apple-EULA
Preis: ab 459 €, inkl. 10 Clientlizenzen
Webseite: http://www.apple.com/de/server/macosx

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Beschreibung

Mac OS X Server, in der aktuellen Version auch Leopard Server genannt, ist eine spezielle und stark erweiterte Server-Version von Mac OS X und wird unter Umständen benötigt, wenn man innerhalb eines Netzwerkes mit vielen Computern (auch gemischte Netzwerke mit Linux, Windows etc. sind möglich) einen oder mehrere Server betreiben will. Ob und wie man Mac OS X Server einsetzen will hängt vom Anwendungsfall ab, der ebenso vielfältig ist wie dieses leistungsfähige Betriebssystem.

Die Entwicklungsgeschichte von Mac OS X Server reicht bis auf NeXTSTEP 1.0 zurück, ein Betriebssystem das Steve Jobs 1989 auf seinen NeXT-Rechnern eingesetzt hat und das immer weiter entwickelt wurde. Das für NeXT-Entwickler wichtigste Ereignis der MacWorld 1999 in San Francisco war demnach auch die offizielle Ankündigung von Mac OS X Server.

Marcel Bresink schafft in seinem Buch "Mac OS X/Mac OS X Server: Heterogene Netzwerke" einen schönen Vergleich zur Mächtigkeit heutiger Betriebssysteme: "Während Mac OS 1.0 noch aus ganzen 6 Dateien bestand, umfasst ein vollständig installiertes System von Mac OS X 10.3 Server mehr als 98.000 Dateien." Mac OS X Server löste AppleShare Server als Serverprodukt ab.

Eine ausführliche Dokumentation findet man bei Apple. Dieses PDF mit ca. 180 Seiten ist als Einstieg zu empfehlen.

Die Server-Variante ist mit Ausnahme der Kindersicherung nahezu identisch mit dem "normalen" Betriebssystem. Der Hauptunterschied besteht darin, dass beim Server Software mitgeliefert wird, die vor allem Administration und Bedienung von Diensten wie Web und E-Mail vereinfachen. Dazu zählen auch die Administration Tools, mit denen man einen Leopard Server von einem anderen Rechner aus überwachen und steuern kann.

Der Betrieb eines Servers ist äußerst komplex und mit vielen Fallstricken verbunden – eine detaillierte Einarbeitung in die Arbeitsweise von Serverbetriebssystemen wird dringend empfohlen. Trotzdem macht Mac OS X Server viel Spaß, da im Gegensatz zu anderen Serverbetriebssystemen, viele Konfigurations- und Administrationsprozesse vereinfacht wurden.

Mit Parallels Server kann das Betriebssystem auch virtualisiert werden.

Inhalt (hide)

  1.   1.  Lieferumfang
  2.   2.  Lizenzmodell
  3.   3.  Betrieb ohne Monitor
  4.   4.  Versionen und Updates
  5.   5.  Verweise

(AWImagesC('Main/LeopardServer',PSS(' ImgPopUpFct('','X-Boxes.jpg') titel="Mac OS X Server- und Mac OS X-Packung" '), PSS('(:bild ImgPopUpFct('','X-Boxes.jpg') titel="Mac OS X Server- und Mac OS X-Packung" :)')))

1.  Lieferumfang

Leopard Server wird in der üblichen kleinen Verpackung ausgeliefert, die man auch von Mac OS X kennt. Neben der Installations-DVD, befinden sich auch noch die Admin Tools auf einem extra Medium, die mit 187MB auf einem anderen Rechner zur Fernwartung des Servers installiert werden können. Außerdem findet sich ein ca. 200 Seiten starkes Einführungsbuch, Apple-Aufkleber, ein Karte mit den Seriennummern und diverse andere Drucksachen in der Box.

2.  Lizenzmodell

Die Servervariante von Mac OS X kostet ein vielfaches mehr als das "normale" Betriebssystem, ist in einer Version erhältlich für zehn Clients, unbegrenzten Clientzugriffen oder als Mehrfachlizenz. In der auf zehn Clients beschränkten Version kann man beliebig viele User anlegen, aber nur zehn davon dürfen gleichzeitig auf die File Sharing-Dienste des Servers für Macintosh- oder PC-Rechner zugreifen. Eine gedruckte Lizenzbestimmung liegt dem Betriebssystem bei.

Trotz der relativ hohen Kosten einer jeden Serverinstallation gab es in der langen Reihe von Mac OS X Versionen keine Möglichkeit des Upgrades, z.B. von Panther auf Tiger. Allerdings kann man über ein "Lizenzaktualisierung" genanntes Produkt die Version für zehn Clients auf unbeschränkten Zugriff erweitern.

Der Apple Xserve Server wird mit Mac OS X Server als Betriebssystem geliefert.

3.  Betrieb ohne Monitor

Möchte man einen Server ohne Monitor betreiben und von einem oder mehreren Rechner aus fernsteuern, eignet sich dazu der Weg über Apple Remote Desktop oder Screen-Sharing. Auch andere VNC-Produkte helfen bei der Fernwartung.

4.  Versionen und Updates

  • Mac OS X Server 10.5 ursprünglich für "Frühjahr 2007" angekündigt, wurde es wegen des iPhones auf den 26. Oktober 2007 verschoben
  • Mac OS X Server 10.5.1 15. November 2007
  • Mac OS X Server 10.5.2 11. Februar 2008
  • Mac OS X Server 10.5.3 28. Mai 2008
  • Mac OS X Server 10.5.4 30. Juni 2008
  • Mac OS X Server 10.5.5 15. September 2008
  • Mac OS X Server 10.5.6 15. Dezember 2008

5.  Verweise

Kategorien
Apple, Betriebssystem, Internet, Server, Sicherheit

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Zuletzt geändert am 24.12.2008 12:32 Uhr (1 Besuche)

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